Anwendung ResteFUCHS

Wie stelle ich Bokashi her?

Als erstes benötigst du den Bokashi Kücheneimer, in dem die Küchenreste fermentiert werden können. Der Eimer hat ein herausnehmbares Sieb und einen Hahn, über den die entstehende Flüssigkeit ablaufen kann. Deine Küchenabfälle schneidest du in kleine Stücke und gibst sie in den Eimer. Hierbei gilt: Je kleiner desto besser. Danach sprühst du ausreichend pures EM-blond über die Reste und streust RoPro-Streu drüber. Danach drückst du alles fest. Diesen Prozess wiederholst du so lange, bis der Eimer voll ist. Den Deckel verschließt du nach jedem Prozess wieder. Übrigens, durch das EM-blond wird der pH-Wert der Masse verringert; dies verhindert ein Faulen der Küchenabfälle und es entstehen folglich auch keine unangenehmen Gerüche. Durch das RoPro-Streu und EM-blond kannst du zudem den Feuchtigkeitsgrad der Masse steuern. Nachdem du EM-blond und RoPro dazu gegeben hast, beginnt die Fermentation. Während des Prozesses musst du regelmäßig den Bokashi Saft ablassen. Diesen kannst du verdünnt als Dünger verwenden. Nach ca. 2 Wochen Reifezeit ist der Bokashi fertig. Achte darauf, dass der Fermentationsprozess bei Zimmertemperatur stattfindet. Das fertige Bokashi riecht leicht säuerlich und hat meist einen weißen Belag. 

Folgende Küchenreste kannst du für Bokashi verwenden: Obst und Gemüse jeder Art, Nudeln, Reis, Brot und Kaffeesatz. Ausgeschlossen sind dagegen: Knochen, harte Kerne, Fleisch, Fisch, Papier, Asche, Fett, Öl und stark verschimmelte Reste.


Welchen Zweck erfüllen EM-blond und RoPro-Streu?

EM-blond fördert den Fermentationsprozess. Es wirkt regenerativ, dominant und antioxidativ. Ebenso entsteht mit EM-blond im Bokashi-Eimer ein positives Milieu für Mikroorganismen. Das RoPro-Streu ist eine mit Mikroorganismen voraktivierte Pflanzenkohle. Sie hilft bei der Bindung von Nährstoffen. Zudem wird damit der Geruch und die Feuchtigkeit reguliert.